Aberrometrisch optimierte Ablationsprofile verbessern die Sichtqualität nach dem Eingriff mit dem Excimer-Laser

Der Excimer-Laser ALLEGRETTO WAVE, EYE-Q, 400 Hz Blue line war als erster Laser auf der Welt vom Anfang an mit der Hinsicht auf die Behandlungskonzeption der Augenaberration. Alle Eingriffe, die mit diesem Laser durchgeführt werden, verwenden standardmäßig speziell entworfene Ablationsprofile, die symmetrische sphärisch-zylindrische Aberrationen und sphärische Aberration kompensieren, die durch den Eingriff selber verursacht wurde. Zudem sich die Ablationsprofile so entworfen, damit nach dem Eingriff die natürliche, überzogene (sphärische) Form der Kornea erhalten bleibt und damit es nicht zu ihrer Verflachung kommt. Diese Konzeption garantiert den Patienten nach dem Eingriff eine hervorragende Sehschärfe und geht der Entstehung von Problemen mit der Nachtsicht vor.

Das Vergleichen der Excimer-Laser auf Grund der Ergebnisse der Studien für das amerikanische Regierungsamt FD, das medizinische Geräte für die Benutzung auf dem Gebiet der USA genehmigt.

In der beobachteten Gruppe waren Patienten mit Kurzsichtigkeit -6 Dioptrien im sphärischen Wert und bis -3 Dioptrien im zylindrischen Wert. Für die Patienten ist eine der wichtigsten Informationen der Vergleich der Sehschärfe nach dem Eingriff, mit dem Stand vor dem Eingriff bei Verwendung von Brille oder Kontaktlinsen. Die Antwort auf die Frage, wie ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Patient nach dem Eingriff besser, oder eventuell genauso gut sehen kann, wie mit seiner besten Brille vor dem Eingriff, gibt diese Tabelle (Hinweis: Angegebene Daten gelten für die Methode Lasik. Bei Methoden LASEK und PRK sind die Ergebnisse in der Regel noch um etwas besser).

Das Auge, ist ein optisches System, dessen durchsichtige Kornea seinen brüchigen Hauptteil präsentiert. Bei einem gesunden Auge, werden gleichlaufend aufprallende Strahlen durch das optische System so gebrochen, dass Sie in der Stelle des schärfsten Sehens auf der Netzhaut zusammenkommen.

 

bei Kurzsichtigkeit (Myopie) ist das Auge zu lang oder die Brüchigkeit der des optischen Systems zu groß. Die Lichtstrahlen kommen vor der Stelle des schärfsten Sehens zusammen und auf der Netzhaut entsteht so ein unscharfes Bild. Der Fehler wird mit diffundierenden Brillengläser behoben (-) oder Kontaktlinsen behoben, die den Lauf der Strahlen so korrigieren, dass diese an der Netzhaut zusammenkommen.

 

Bei Weitsichtigkeit (Hypermetropie) ist das Auge zu kurz, oder die Brüchigkeit des optischen Systems ist zu klein. Die Lichtstrahlen kommen hinter der Stelle des schärfsten Sehens zusammen und auf der Netzhaut entsteht so ein unscharfes Bild. Der Fehler wird mit Verbindungs-Brillengläsern behoben (+), oder Kontaktlinsen, die den Lauf der Strahlen so korrigieren, dass diese an der Netzhaut zusammenkommen.

 

Bei Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) hat die Kornea eine ungleiche Form. In manchen Teilen ist sie mehr, in manchen Teilen ist sie weniger verbogen, was dazu führt, dass ein Teil der Lichtstrahlen abseits der Stelle des schärfsten Sehens zusammenkommt und an der Netzhaut so ein unscharfes und deformiertes Bild entsteht. Der Fehler wird mit zylindrischen Brillenlinsen behoben. Mit Kontaktlinsen ist es schwieriger.

 

Bei anderen Hornhauterkrankungen wie sich wiederholbare Läsionen des Epithels, Schlier, Narben, degenerative Erkrankungen der Oberflächenschicht und der Augenbindehaut-Duplikatur ist der Bruch der Lichtstrahlen deutlich beeinflusst. Das Bild auf der Netzhaut entweder entsteht nicht, oder ist unscharf und deformiert.

 

Photorefraktive keratektomie (PRK) mit dem Excimer-Laser ist eine relativ neue Methode, deren Wesen ist das Entfernen der einige Tausendste Millimeter starken Schicht der Kornea mit Hilfe des computergesteuerten Laserstrahls. Das Ergebnis ist eine Veränderung der Verkrümmung der Kornea.

 

Bei Kurzsichtigkeit verringert die PRK die Beugung, bei Weitsichtigkeit erhöht sie sie und bei Astigmatismus verändert sie die Beugung so, damit die Lichtstrahlen in der Stelle des schärfsten Sehens zusammenkommen um ein scharfes Sehen zu ermöglichen. Bei anderen Erkrankungen hilft sie die Veränderungen der Oberflächenschichten der Kornea zu eliminieren um das schärfste Bild zu erzielen.

 

Der Laserstrahl bei PRK wird durch einen Computer gesteuert. Der chirurgische Eingriff mit dem Excimer-Laser ist sanft und genau. Bei höherer Kurzsichtigkeit, die mit Astigmatismus verbunden ist, ist es nicht möglich den Fehler mit einem Eingriff zu entfernen. In solchen Fällen wird empfohlen, für die Entfernung der Refraktionsfehler die Lasik-Technik (automatisierte lamelläre Excimer-Laser-Keratotomie), oder eventuell die Lasek-Technik zu wählen.

 

Die Methode LASEK ist eine Technik, bei der mit einem chirurgischen Instrument von der Kornea nur das Epithel entfernt wird und nach einer normalen PRK-Operation wird der Epithel auf seinen Platz zurückgegeben.

Der Operationseingriff ist ambulant

Der Eingriff an sich ist ohne Schmerzen, er wird in einer lokalen Anästhesie durchgeführt und dauert einige zehn Sekunden. Für die ganze Prozedur, die die Vorbereitung, den Eingriff, die Behandlung nach der Operation und die Belehrung beinhaltet, sollte man sich 1 bis 2 Stunden reservieren. Nach dem Eingriff wird auf das Auge eine Kontaktlinse appliziert, eventuell ein Verband. In 2 bis 3 Stunden nach dem Eingriff, taucht erhöhtes Tränen und Schmerz des operierten Auges auf, manchmal auch eine Schwellung des Augenglieds. Es handelt sich um übliche Erscheinungen, die im Laufe der kommenden 2 Tage schnell verschwinden. Den Schmerz in der Zeit nach der Operation kann man mit üblichen Schmerzmedikamenten beruhigen. (Mexalen, Nurofen usw.)

 

Nach der Operation bekommt der Patient Tropfen mit genauer Bedienungsanleitung für die Verwendung. Die Verwendungszeit ist 1 bis 3 Monate, aber kann auch 6 Monate sein. Die meisten Patienten können am 5. bis 6. Tag nach der Operation die übliche Arbeitstätigkeit ausüben. Die Nachoperationskontrollen werden (Falls der Arzt nicht anders bestimmt) am 4. oder 10. Tag nach dem Eingriff, 1 Monat nach dem Eingriff und dann monatlich während eines halben Jahres durchgeführt.

Empfehlung

Zum Eingriff ist es geeignet mit einer Begleitung einzutreffen.
Nach dem Eingriff ist es nicht möglich ein Fahrzeug zu steuern!

Zu der Stabilisation der dioptrischen Stärke der Kornea kommt es während einer Woche bis eines Monates. Komplett beendet ist sie nach 6 Monaten.

 

In den ersten Wochen nach dem Eingriff, haben einige Patienten Probleme mit dem Sehen auf kurze Entfernungen, andere haben Nebelsicht und manche beobachten beim Blick auf eine Lichtquelle ein Lichtbrechen. Die unangenehme Gefühle und Probleme ziehen sich mit der Stabilisation der Hornhaut zurück.

 

In manchen Fällen kann es zu späteren Erhöhung von Kurzsichtigkeit kommen. Es ist mit einer weiteren Verlängerung des Auges bei unstabiler Kurzsichtigkeit verursacht und es hat mit dem Lasereingriff keinen Zusammenhang.

Die Kontaktlinsen verändern die Beugung der Kornea. Deshalb ist es notwendig 2 Wochen vor der Behandlung aufzuhören Kontaktlinsen zu tragen!
Zur Behandlung und zum Eingriff, kommen Sie bitte ohne geschminkte Augen!

Die Behandlung mit dem Excimer-Laser ist nicht möglich:

  • Bei Patienten unter 18 Jahre
  • Bei Patienten mit unstabiler, schnell wachsender Kurzsichtigkeit
  • Bei Schwangeren
  • Bei Patienten mit Kardiostimulator

Menschen mit normaler Sehkraft in die Ferne, brauchen nach dem 40. Lebensjahr eine Brille zum Lesen.

 

Kurzsichtige lesen in der Regel auf kleine Entfernungen ohne Brille. Wenn Ihr Fehler mit einem Excimer-Laser behoben wurde, werden sie nach dem 40. Lebensjahr zum Lesen eine Brille brauchen. Deshalb ist es angebracht, bei höherer Altersgruppe eine bestimmte Stufe der Kurzsichtigkeit zu erhalten, die ihnen bei befriedigendem Sehen in die Ferne, in höherem Alter das Lesen ohne eine Brille ermöglicht.

 

Weitsichtige Menschen haben Probleme mit dem Sehen in die Ferne und in die Nähe. Der Lasereingriff entfernt in diesem Fall nicht beide Typen der Korrekturen gleichzeitig. Das bedeutet, dass die Korrektur in die Ferne verringert oder komplett entfernt wird, wobei die Korrektur des Lesens erhalten bleibt oder die Korrektur des Lesens wird entfernt beim Erhalten der Korrektur in die Ferne.

 

Bei einem bestimmten Prozent von Patienten können Komplikationen auftauchen. Sie kommen öfters bei höherer Stärke der Fehlsichtigkeit vor und sind in der Regel vorübergehend. Es handelt sich um:

  • Erniedrigung der Sehschärfe, kann auch dauerhaft bleiben
  • Lichtempfindlichkeit
  • Erhöhung des Augendruckes
  • Risiko der Infektionskomplikationen
  • Diplopie
  • verlängerte Nachsorge

In den ersten Tagen nach der Operation, sollte der Patient jeglichen Situation hervorgehen, die zu einer Reizung des Auges führen könnte, wie z.B. Aufenthalt in staubiger und Raucherumgebung, oder an starker Sonne. Nach dem 4. Tag muss die physische Aktivität nicht mehr begrenzt werden. Bei manchen Patienten ist es nicht möglich zu empfehlen, ein Fahrzeug bis zu der Stabilisation zu fahren. In unserem Zentrum wählen wir die Operationsmethode standardgemäß je nach dem Refraktionsfehler des Patienten wie folgend:

 

In unserem Zentrum operieren wir:

  • Kurzsichtigkeit bis -12,0 Dioptrien
  • Weitsichtigkeit bis +6,0 Dioptrien
  • Astigmatismus bis ±6,0 cylindrische Dioptrien

Bei 90% der Patienten benutzen wir die Methode LASEK. Die Methode PRK, verwenden wir nur selten, wegen den besseren Ergebnissen der moderneren Methode LASEK!

Belehrung des Patienten nach einer absolvierten Excimer-Laser Operation.

  • Man kann nicht selbst die Kontaktlinse aus dem Auge rausgeben
  • Erste 2-3 Tage soll mann relaxieren (Stadium der Hornhautepithelization)
  • Qualitätssonnenbrille
  • Man soll den Kontakt Hand-Auge vermeiden
  • Man soll in einer sauberen Umgebund die Zeit verbringen (kein Rauch…)
  • Gewöhnliche Tagesaktivitäten ohne Begrenzung
  • Morgenhygiene – waschen der Augenliden mit sauberem Wasser
  • Weil man verschlechtetes stereoskopisches Sehen hat – soll man mehr aufpassen (Kaffee…)
  • Autofahren bei 2 operierten Augen – 2 Wochen nicht möglich, bei einem Auge – 1 Woche
  • Man kann nicht ins Solarium halbes Jahr gehen, 3 Monate kann man nicht schweissen
  • 2 Wochen kein Augenmakeup
  • Augeninfektion vermeiden
  • Erste Tage nicht zu viel lesen, Tv gucken – erhöhte Augentrokenheit

Warum empfehlen wir den Patienten nach der Excimer-laser Operation Vitamin?

Eine der möglichen Komplikationen nach der Excimer-laser Operation ist das Vorkommen so genannter HAZE. Es handelt sich um eine weißliche Trübung der Kornea, die für den Patienten wegen verschlechtertem Sehen und längerer Heilung unangenehm ist. Sie kann auch ein Jahr nach der Operation vorkommen. Man hat erfahren, dass das Vitamin C einen sehr guten präventiven Einfluss hat. Während der weiteren 3 Jahre empfehlen wir deshalb unseren Patienten 1000mg des Vitamins C (nicht prickelnde!!!) jeden Tag während eines Monates im Jahr zu nehmen, am bestem in dem Monat in dem die Operation realisiert wurde. Falls die Patienten in diesen Jahren einen Urlaub mit viel intensiver Sonne (Meer, Gebirge) planen, dann empfehlen das Vitamin C eine Woche vor dem Urlaub und auch währen des ganzen Urlaubes zu nehmen.

Warum operieren wir keine Kinderpatienten mit dem Excimer-Laser?

In unserem Zentrum betrachten wir als einzige Indikation für die Operation eines Kinderpatienten einen hohen dioptrischen Unterschied zwischen einem und dem anderen Auge (Anisometropie), woraus bei den Kindern eine große Bedrohung von Schwachsichtigkeit droht, oder kann dem Patienten nicht solche Brille vorgeschrieben werden, wie er benötigen würde. Die Operation muss jedoch von einem Spezialisten empfohlen werden – Kinderophthalmologe und in keinem Fall von dem Refraktionschirurgen. Da wir uns dessen bewusst sind, dass sich die Refraktion (dioptrischer Fehler) im Kinderalter ändern kann und es gibt keine Garantie, dass sie sich nicht mehr verändert.

 

Da wir uns bewusst sind, das sich eine Refraktion (dioptrischer Fehler) im Kinderalter ändern kann, wobei es keine Garantie gibt, dass sie sich nicht mehr verändert, betrachten wir eine solche Operation im Kinderalter als unethisch. Wir wissen, dass auch Patienten im Alter von mehr als 20 Jahren angeben, dass sich ihre Dioptrien ändern und eben auch solche Patienten lehnen wir von einer Operation ab. Und es ist viel unwahrscheinlicher, dass in diesem Alter die Dioptrien zunehmen, als bei Patienten die um 3-5 Jahre jünger sind (Kinder).

 

Wir sind auch der möglichen Nachfolgen in der Beziehung zwischen den Eltern und dem Kind bewusst, wenn die Operation nicht laut den Vorstellungen ausgehen sollte – was man bedauerlicherweise nicht ausschließen kann (der Professor Seiler aus der Augenklinik in Zürich, einer der bedeutendsten Fachleute für die Operation mit dem Excimer-laser sagte, dass das Risiko bei dieser Operation noch höher ist, als bei der Operation des Kataraktes), was ein weiterer Grund dazu ist, die Operation erst nach dem Erreichen der Volljährigkeit zu realisieren. Man muss sich bewusst sein, dass die Zustimmung für die Operation von den Eltern kommt und dass es sich um keinen medizinisch indizierten Eingriff handelt.